Montag, 10. März 2014

Rotwein, Red Snaper und Schwarze Argumente


Bürgermeister Franz Birkl eröffnete zusammen mit dem Ortsvorsitzenden Hermann Böhm das Fischbuffet. Das Team vom Gasthaus Kopf konnte ein abwechslungsreiches Buffet den Gästen präsentieren.

Im vollbesetzten Kopfsaal verfolgten die Gäste aufmerksam den Ausführungen von Bürgermeister Franz Birkl.

Pünktlich zu Beginn der Fastenzeit lud der CSU-Ortsverband Poppenricht-Traßlberg zum traditionellen Fischessen unter dem Motto „Fisch und Politik“ nach Altmannshof in den Gasthof Kopf ein. Ortsvorsitzender Hermann Böhm eröffnete die Veranstaltung und bedankte sich für die rege Teilnahme im voll besetzten Saal. Am Buffet konnten die Gäste  an einer großen Auswahl von einheimischen Fischen und Seefischen mit verschiedenen Beilagen, Soßen und Salat auswählen. Nachdem Rotwein und Red Snaper serviert waren, vermittelten die Schwarzen zum Nachtisch den Zuhörern ihre politischen Standpunkte.

Bürgermeister Franz Birkl ging in seiner Ansprache auf die erfolgreich durchgeführten Dorferneuerungen in Traßlberg und Altmannshof ein. Nun stehe die einfache Dorferneuerung in Poppenricht an. Ein Hauptaugenmerk wird sicherlich auf die Sanierung des Ortskerns an der evangelischen Kirche gerichtet. Hier will die Gemeinde die angrenzende leerstehende Hofstelle erwerben. An dem Standort könnte ein Ärztehaus die medizinische Grundversorgung in der Gemeinde Poppenricht langfristig sichern, so Birkl. Hierzu müßte ein Investor gesucht werden, der die Immobilie errichtet. Für den Ortsteil Witzlhof wurde ebenfalls die einfache Dorferneuerung beim Amt für ländliche Entwicklung beantragt. Die Umsetzung dieser Maßnahme  ist für den Zeitraum 2017/18 geplant.

Aufgrund seiner zentralen Lage im Landkreis wird die Gemeinde Poppenricht auch in Zukunft Siedlungsgebiete ausweisen, da nach wie vor hier eine große Nachfrage herrscht, so Birkl. In der Gemeinde Poppenricht müssen alle Ortsteile über eine anständige Internetverbindung verfügen. Hier wird bei der anstehenden Breitbandinitiative der Bayerischen Staatsregierung für alle Ortsteile der Bedarf angemeldet. Die Bedeutung der Grundversorgung der Bevölkerung ist eines der wichtigsten Anliegen der Kommunalpolitik. Dazu gehören neben dem Erhalt der Nahversorgung auch die Sicherung der Wasserversorung und Abwasserentsorgung. Birkl zeigte sich zufrieden, dass diese Einrichtungen im Bereich der Gemeinde Poppenricht nicht privatisiert sind und in der öffentlichen Hand liegen.
In den letzten Jahren wurde bei der Kinderbetreuung in der Gemeinde Poppenricht viel erreicht. Neben Kinder und Familienpolitik haben für Gemeinde Poppenricht die Senioren und Seniorinnen einen hohen Stellenwert, so Birkl. Mit den Seniorenwochen, der Nachbarschaftshilfe und der Einführung von Seniorenbeauftragten hat sich die Gemeinde in der Seniorenbetreuung engagiert.

Birkl dankte allen ehrenamtlichen in der Gemeinde Poppenricht. Dieses Engagement muß weiterhin gestärkt und finanziell Unterstützt werden.

Nach der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten bedankte sich Fraktionssprecher Andreas Kopf  in seinem Grußwort beim Ortsvorsitzenden Hermann Böhm, der Federführend in den letzten Monaten den Wahlkampf im Ortsverband koordiniert hat. Kopf stellte fest, dass der Ortsverband eine hervorragende Gemeinderatsliste aufgestellt hat, die alle Schichten der Gesellschaft wiederspiegelt.
Ortsvorsitzender Hermann Böhm bedankte sich bei Bürgermeister Franz Birkl und Fraktionssprecher Andreas Kopf für ihre gute Arbeit im Gemeinderat. Im vergangenen Jahr waren im Gemeinderat 97 Prozent aller Beschlüsse einstimmig. Dies zeigt, dass im Gemeinderat parteiübergreifend konstruktiv zum Wohl der Gemeinde und Bürger zusammengearbeitet wird.

In der anschließenden Diskussion beklagten die Bürger von Altmannshof, dass auf der Kreisstraße AS 31 in Altmannshof und Speckshof innerorts viel zu schnell gefahren wird. Trotz einer mehrfachen Beschilderung (maximale Durchfahrtshöhe 3,20 Meter) versuchen immer wieder LKW`s von der ST  2120 kommend über die Kreisstraße 31 von Speckshof nach Obersdorf zu gelangen. Dies ist wegen der zu geringen Durchfahrthöhe an der Bahnunterführung Altmannshof nicht möglich. Wendemöglicheiten gibt es in Altmannshof keine. 


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