Montag, 15. September 2014

Jahreshauptversammlung der CSU Poppenricht


Die Verantwortlichen vom CSU-Ortsverband Poppenricht-Traßlberg blickten bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kopf in Altmannshof auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Bei den Wahlen für Landtag, Bezirkstag, Bundestag und den Kommunalwahlen konnten hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Unzufrieden zeigte man sich über den Ausgang der Europawahl.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte erster Vorsitzender Hermann Böhm auf ein äußerst aktives und erfolgreiches Jahr zurück. Insgesamt wurden fünf Vorstandschaftssitzungen mit vorgeschalteten Ortsterminen, vier Mitgliederversammlungen und drei Gesellschaftstermine abgehalten. Ein Highlight war unter anderem die Beteiligung am Poppenrichter Ferienprogramm an dem sich 55 Kinder beteiligt haben. Das letzte Jahr stand in erster Linie im Zeichen der Wahlen und Vorbereitung der Kommunalwahlen. Zufrieden zeigte sich Böhm über die Wahlergebnisse im Gemeindebereich. Die CSU hat 49,5 % der Erststimmen bei der Landtagswahl und 54,91 % bei der Bundestagswahl erhalten. Die Ergebnisse lagen jeweils über den bayerischen Landesschnitt. Unzufrieden zeigte sich Böhm über den Ausgang der Europawahl. Bei einer Wahlbeteiligung von nur 43 % hat die CSU 43,33 % der Stimmen in Poppenricht erhalten. Die Europathemen sind zum Teil beim Bürger nicht angekommen, so Böhm. Aus Sicht des Ortsverbandes hatte die Kommunalwahl 2014 den höchsten Stellenwert. Bei den Gemeinderatswahlen wählten 57,6 % der Bürgerinnen und Bürger die CSU. Für Bürgermeister Franz Birkl entschieden sich 65,9 %. Dies sind natürlich Traumergebnisse, so Böhm. Bei der Sitzverteilung im Gemeinderat erhielt die CSU-Fraktion mit neun Sitzen einen Sitz weniger als bei den Kommunalwahlen 2008. Hintergrund hierfür ist das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren der Sitzverteilung. 2008 wurden die Sitze nach dem Verfahren d`Hont und 2014 nach dem Verfahren nach Hare-Niemeyer verteilt. Wären 2014 die Sitze wieder dem Verfahren d`Hont verteilt worden, hätten wir keinen Sitz im Gemeinderat verloren, so der Ortsvorsitzende.

Zufrieden zeigte sich Hermann Böhm über den Ausbau der Krippen- und Kindergartenplätze in der Gemeinde. Mit der neuen Krippe in Poppenricht und dem Umbau der Kindergärten in Traßlberg und Poppenricht haben wir ein umfangreiches Betreuungsangebot im Gemeindebereich geschaffen. Die Gemeinde Poppenricht ist ein attraktiver Standort für junge Familien und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat hier einen hohen Stellenwert.

Erster Bürgermeister Franz Birkl ging in seinem Grußwort auf die aktuelle Diskussion zum Bundesverkehrswegeplan 2015 ein. In diesem wurde die Westumgehung Amberg von Ammersricht über die Vilsauen zur Sulzbacher Straße und weiter durch den Erzberg zur B 85 in den Bundesverkehrswegplan aufgenommen. An dem Standpunkt der Gemeinde Poppenricht hat sich nach wie vor nichts geändert, Eine Westumgehung zu Lasten der Bürger in Witzlhof und Traßlberg findet bei der Gemeinde Poppenricht keine Zustimmung. Eine Umgehung bei der die Stadtbewohner entlastet und die Landkreisbewohner belastet werden, ist nichts Wert, so Birkl. Es sei ohnehin zu prüfen ob eine Umgehung überhaupt noch Sinn macht. Mit der Fertigstellung der A 6 ist ein Großteil des früheren Schwerlastverkehrs durch Amberg weggefallen, so der Bürgermeister.

Fraktionssprecher Andreas Kopf stellte die neue Fraktion 2014-2020 vor. Er zeigte sich erfreut dass mit Markus Weiß und Johannes Hauer zwei junge Gemeinderäte gewählt worden sind. Dies lässt uns personell positiv in die Zukunft blicken. Konrad Scharl steht ihm in der neuen Periode als Stellv. Fraktionssprecher zur Seite. Als zweiter Bürgermeister wurden Hermann Böhm und als dritte Bürgermeisterin Gertrud Weigl bestätigt. Andreas Kopf stellte der Versammlung den Jugendbeauftragten Johannes Hauer, die Seniorenbeauftragte Gertrud Weigl und den Kindergartenrat Uli Kleinort vor. Andreas Kopf bedankte sich bei den ausgeschiedenen Gemeinderäten Barbara Wagner und Richard Schön für ihre geleistete Arbeit in den vergangenen sechs Jahren.

Mit einem Blumenstrauß und einem Porzellanlöwen überraschte Ortsvorsitzender Hermann Böhm die ausgeschiedene Gemeinderätin Renate Donhauser. Renate Donhauser war von 2002 bis 2014 im Poppenrichter Gemeinderat vertreten. Aus persönlichen Gründen hat sie für den neuen Gemeinderat nicht mehr kandidiert. Böhm ging in seiner Laudatio auf die geleistete Arbeit von Frau Donhauser ein, die sie für ihre Heimatgemeinde und der CSU erbracht hat. Neben ihrer Arbeit im Gemeinderat und Ortsverband war Frau Donhauser lange Zeit als Vorsitzende der Frauen Union aktiv. Zudem war sie für die Pressearbeit zuständig. Im vorpolitischen Raum opferte sie in der Vergangenheit viel Freizeit für die Freiwillige Feuerwehr Poppenricht. Hermann Böhm wünschte Renate Donhauser alles Gute verbunden mit der Bitte, dass sie auch künftig den Ortsverband mit ihrem Sachverstand zu Seite steht.


15. 02.
18:00 Uhr - 20:00 Uhr

CSU Poppenricht

Fischessen


16. 02.
19:00 Uhr - 21:00 Uhr

FU Poppenricht

Preis-Rommee


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