Mittwoch, 20. November 2013

100% für Richard Reisinger


Mit einem Traumergebnis zum Landratskandidaten nominiert

Nur eines scheint Richard Reisinger in seinem Dasein als Landrat ein bisschen zu wurmen: Vor seinem Amtsantritt – damals war er in Sulzbach-Rosenberg noch als Lehrer tätig – da hatte er einmal im Jahr sechs Wochen am Stück Ferien. Davon kann er jetzt, nach etwas mehr als fünf Jahren als Landrat in Amberg-Sulzbach, nur träumen. Doch er macht es gerne, wie er sagt. Und werde es auch gerne weitere sechs Jahre tun, versicherte er am Donnerstag  den 140 Kreisdelegierten, die ihn erneut und einstimmig zum CSU-Kandidaten bei der Landratswahl auserkoren haben. „Nein, ich will nicht zurück in die Schule. Ich will an der Zukunft des Landkreises weiterarbeiten“, sagte er unter lang anhaltendem Applaus der Anwesendem im Gasthaus Wagner in Großenfalz.

Warum Reisinger die völlig selbstverständliche, einzige und logische Wahl für eine erneute Kandidatur sei, begründete Kreisvorsitzender und frisch gebackener Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz. Schon bei der ersten Wahl zum Landrat sei Reisinger ein Wahlkämpfer gewesen, der es in all dem Getöse immer verstanden habe, souverän, ausgeglichen und verbindlich zu bleiben. Er habe nie vergessen, für welche Partei er angetreten sei, habe aber gleichzeitig nicht immer nur das Parteibuch im Auge gehabt. „Er ist ein Landrat für alle“, sagte Schwartz. Reisinger „flippe nicht gleich aus“ bei schwierigen Themen, sei in der Lage, alle Fraktionen mitzunehmen und wäge alle Argumente ab, bevor er zu einer Entscheidung komme. „Richard Reisinger ist jemand, auf den wir in der CSU stolz sind – ein Vorzeigekandidat, wie man sich ihn nur wünschen kann.“

Die Energiewende im Landkreis, etliche Straßenneubauten  und -sanierungen, die Erweiterung des Radwegenetzes und Schulhaussanierungen – das alles ist in den vergangenen Jahren unter der Regie Reisingers über die Bühne gegangen. Und eigentlich ist es gar nicht seine Art, großes Aufheben um seine Person oder seine  Leistungen zu machen. „Selbstbeweihräucherung“, wie er es nennt, mag er nicht. Lässt man ihn zur Feier des Tages doch einmal aufzählen, was er in der kurzen Zeit als Landrat bereits geleistet hat, liest sich die Liste aber recht beeindruckend.

Besonders stolz ist der Landrat vor allem auf die Krankenhäuser des Landkreises in Sulzbach-Rosenberg und Auerbach. Der Unterhalt solcher Einrichtungen sei eine „echte Herausforderung, der sich leider immer weniger Leute stellen“, sagte Reisinger. „Aber wir tun es aus Überzeugung – und das gilt.“ Denn gerade im ländlichen Raum sei es seiner Ansicht nach wichtig, eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Und mit den vielen Anbauten, Umbauten und Erweiterungen an den beiden Krankenhäusern sei man in der Region „medizinisch breiter aufgestellt als je zuvor“.

Dass seine Behörde alles tue, um die 28 Wertstoffhöfe im Landkreis  „beliebter als so manchen Discounter“ zu machen, trug er ebenso mit einem Augenzwinkern vor wie die Einführung der Altkennzeichen. Noch habe er sein altes Kennzeichen behalten  -„aber ich sag’s Euch: Wenn ich nicht gewählt werde, ist SUL-R 1 schon für mich reserviert“, merkte er unter großem Gelächter im Saal an.

Die dezentrale Unterbringung von rund 200 Asylbewerbern  - Tendenz steigend - im ganzen Landkreis, die Förderung der lokalen Wirtschaft, die Erweiterung des Tourismusangebots, die Sanierung des ostbayerischen Bergbau- und Industriemuseums in Theuern seien nebst vielen anderen Themen noch auf seiner Liste gestanden. Vieles habe er Dank des Augenmaßes seiner Mitarbeiter geschafft, vieles durch die Zusammenarbeit in zahlreichen Netzwerken, denen Reisinger sich bedienen kann und vieles auch mithilfe der Mandatsträger in Bundestag, Landtag und Bezirkstag, wie er betonte – und erinnerte MdL Dr. Harald Schwartz lächelnd an den „Hausaufgabenzettel“ für München, den er dem Abgeordneten zuvor noch zugesteckt hatte. So ganz hat Reisinger sein Leben als Lehrer wohl doch noch nicht zurückgelassen.

Der Ernennung des Landratskandidaten der CSU ging die Wahl der Europadelegierten voraus. Sie werden in München über die Liste der CSU für die Europawahl im kommenden Jahr mitentscheiden. Die Kreisdelegierten betrauten die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Monika Breunig, Landrat Richard Reisinger und den Kreisvorsitzenden Dr. Harald Schwartz mit dieser Aufgabe. Ihre Stellvertreter sind Kreisgeschäftsführer Helmut Fischer, Birgit Birner und Ariane Raap.


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